In diesem Video geht es um sogenanntes Warn- oder Alarmbellen. Der Hund meldet dabei nicht einfach nur Geräusche oder Bewegungen, sondern signalisiert: „Da kommt etwas, das ich wichtig oder möglicherweise gefährlich finde.“ Typisch dabei: - der Hund bellt in Richtung Auslöser - er schaut zwischendurch immer wieder zum Menschen - er prüft: „Hast du das auch gesehen?“ Besonders spannend: Ein anderer Hund im Garten – ein entspannter Golden Retriever – reagiert kaum auf die Situation. Das zeigt deutlich, dass Hunde Reize sehr unterschiedlich einschätzen. Während der eine Hund Alarm schlägt, bewertet der andere die Situation als harmlos. Was hilft bei Warnbellen? Wichtig ist, dass der Mensch Verantwortung übernimmt und dem Hund vermittelt: „Ich kümmere mich darum.“ Praktische Möglichkeiten: - selbst ruhig zum Zaun oder zur Situation gehen - die Menschen oder Hunde bewusst anschauen - freundlich mit ihnen sprechen - sich möglichst zwischen Hund und „Gefahr“ positionieren - ruhig am Zaun mitlaufen statt den Hund anzustarren Dadurch merkt der Hund: - der Mensch hat die Situation wahrgenommen - er muss nicht alleine regeln - die Verantwortung wird übernommen Viele Hunde bellen weniger, sobald sie das Gefühl bekommen, dass ihr Mensch die Lage kontrolliert.
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