Nein, natürlich muss ein Hund nicht ständig hinter seinem Menschen laufen. Das wäre nicht nur langweilig, sondern im Alltag auch überhaupt nicht sinnvoll. Trotzdem kann das Hinterlaufen eine richtig praktische Übung sein – zum Beispiel an unübersichtlichen Kreuzungen, in Kurven oder wenn ihr mit mehreren Hunden unterwegs seid. Gerade bei Hunden, die gerne mal auf Jagdsuche gehen, habt ihr so die Möglichkeit, schneller zu reagieren. Gleichzeitig bleiben die Hunde aufmerksamer bei euch, anstatt 10 oder 20 Meter vorauszulaufen und selbstständig nach dem nächsten spannenden Reiz Ausschau zu halten. Und das Schöne: Beim Hinterlaufen kann man gleich noch andere Dinge üben. Mal stehen bleiben und ein kleines Kekssuchspiel machen oder – wie hier bei unserer Rentnergäng – das gemeinsame Zurückkommen. Dafür drehen wir uns einfach um, gehen rückwärts und rufen „Alle Mann!“. So lernen die Hunde, gemeinsam zu uns zurückzukommen, ohne dass jeder einzeln angesprochen werden muss. Gerade mit mehreren Hunden ist das eine super praktische Übung. Wenn ihr auch mit einem Hunderudel unterwegs seid, probiert das Hinterlaufen und das gemeinsame Zurückkommen doch mal aus. Viel Spaß beim Üben!
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