In diesem Video begleitet ihr Maggie bei ihren ersten Schritten, einen Hundeanhänger kennenzulernen. Das Ziel ist, dass sie den Anhänger nicht nur betritt, sondern ihn als sicheren und angenehmen Ort wahrnimmt. Dabei zeigt sich sehr schön, wie wichtig es ist, neue Dinge in kleinen Schritten aufzubauen und dem Hund genügend Zeit zu geben, eigene positive Erfahrungen zu sammeln. Zu Beginn wird deutlich, dass bereits fleißig geübt wurde. Maggie steigt ohne große Unsicherheit in den Anhänger ein, was zeigt, dass sie schon Vertrauen aufgebaut hat. Bevor überhaupt trainiert wird, sollte allerdings immer überprüft werden, dass der Anhänger sicher steht und die Bremse festgestellt ist. Würde sich der Anhänger beim Einsteigen bewegen oder sogar wegrollen, könnte das den Hund nachhaltig verunsichern und den gesamten Trainingsaufbau erschweren. Für Hunde, die anfangs große Schwierigkeiten mit dem Anhänger haben, kann es hilfreich sein, ihn zunächst ohne Räder als Ruheplatz oder eine Art Hundebox in die Wohnung zu stellen. So wird der Anhänger Teil des gewohnten Umfelds und verliert seinen ungewohnten Charakter. Im weiteren Verlauf wird daran gearbeitet, dass Maggie nicht nur auf ein hineingeworfenes Leckerchen reagiert, sondern bewusst auf Signal einsteigt und dabei Blickkontakt zu ihrem Menschen hält. Der Blickkontakt wird dabei immer wichtiger, denn langfristig soll der Hund nicht nur einer Futterspur folgen, sondern aktiv mit seinem Menschen zusammenarbeiten. Anschließend wird getestet, wie sich Maggie im Anhänger verhält. Besonders positiv fällt auf, dass sie verschiedene Einstiegsrichtungen akzeptiert und sich sogar entspannt hinlegt. Viele Hunde fühlen sich wohler, wenn sie nach draußen schauen können. Deshalb kann es sinnvoll sein, Abdeckungen oder transparente Fronten zunächst geöffnet zu lassen, damit der Hund die Umgebung weiterhin beobachten kann. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Sicherheit während der späteren Fahrt. Maggie wird deshalb mit dem vorhandenen Sicherungsgurt vertraut gemacht. Dieser sollte so eingestellt werden, dass der Hund bequem liegen kann, aber nicht die Möglichkeit hat, herauszuspringen. Gerade in der Eingewöhnungsphase ist es wichtig, dass unerwünschte Ausstiegsversuche nicht erfolgreich sind. Besonders interessant wird das Training mit einem längeren Kauartikel. Maggie erhält diesen ausschließlich im Anhänger. Verlässt sie den Anhänger mit dem Kauartikel, wird dieser wieder weggenommen. Kehrt sie zurück, bekommt sie ihn erneut. So lernt sie ganz von selbst, dass sich das Verweilen im Anhänger lohnt. Der Anhänger wird dadurch zu einem Ort, an dem etwas Angenehmes passiert und an dem es sich lohnt, ruhig zu bleiben. Mit der Zeit versteht Maggie das Prinzip immer besser und bleibt schließlich entspannt im Anhänger, bis sie ihren Kauartikel vollständig aufgefressen hat. Erst danach entscheidet sie selbstständig, wieder auszusteigen. Genau dieses freiwillige und entspannte Verhalten ist das Ziel des Trainings. Sollte ein Hund deutlich mehr Schwierigkeiten haben und ständig herausspringen, kann man einzelne Ausgänge vorübergehend schließen oder mit einer Leine arbeiten, um ruhiges Verhalten leichter zu unterstützen. Wichtig ist dabei immer, dem Hund Sicherheit zu geben und Überforderung zu vermeiden. Das Video zeigt eindrucksvoll, wie aus einem zunächst unbekannten Gegenstand Schritt für Schritt ein vertrauter und angenehmer Rückzugsort werden kann. Mit Geduld, klaren Regeln und vielen positiven Erfahrungen lernen die meisten Hunde sehr schnell, einen Anhänger nicht nur zu akzeptieren, sondern ihn sogar gerne zu nutzen.
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