Ich komme gerade von einem Seminar zur Aufstellungsarbeit zurück – einer intensiven Form der inneren Auseinandersetzung mit Gefühlen, alten Verletzungen, Trauer, Schmerz und auch Freude. Ein besonderer Dank gilt Anke Schuppan, einer beeindruckenden Beziehungspsychologin, Trainerin und Dozentin. Sie vermittelt diese Arbeit mit großer Tiefe und Klarheit und verbindet Beziehungspsychologie mit einem feinen Verständnis für emotionale Prozesse. Mehr über ihre Arbeit findest du hier. Diese Form der inneren Arbeit wird bald auch in der App ihren Platz finden. Was ich dort wieder sehr deutlich gespürt habe: Gefühle wollen gefühlt werden. Und oft braucht es dafür gar nicht viel Zeit – manchmal nur wenige Minuten ehrliches Innehalten. Doch genau das erlauben wir uns im Alltag viel zu selten. Stattdessen lenken wir uns ab: Wir greifen zum Handy oder sagen uns, dass gerade noch etwas „Wichtigeres“ ansteht. Gedanken wie „Ich muss erst noch aufräumen“, „Ich muss noch schnell die Wäsche machen“, „Ich muss noch Mails beantworten“, „Ich muss noch das Büro fertig machen“ oder „Ich koche erst noch schnell“ wirken auf den ersten Blick harmlos. Und abends sagen wir uns dann: „Ich lese noch ein Buch“ oder „Ich setze mich zum Abschalten vor den Fernseher.“ Doch all das führt uns oft genau weg von dem, was gerade wirklich da ist – und in die Trennung: von uns selbst und auch von anderen Menschen. Wusstest du eigentlich, dass das Ego genau das sucht – Trennung? Hast du darüber schon einmal bewusst nachgedacht? Es hält uns beschäftigt, im Außen, im Tun. Es sorgt dafür, dass wir nicht wirklich hinspüren müssen. Doch der Preis ist hoch: Nicht nur Schmerz bleibt in uns gespeichert – auch die Freude erreicht uns nicht mehr in ihrer vollen Tiefe. Wir sind innerlich blockiert, gefüllt mit ungefühlten Emotionen und alten Verletzungen. Unsere Hunde zeigen uns einen ganz anderen Weg. Sie leben im Hier und Jetzt. Ohne inneren Druck, ohne ständiges „Ich muss noch…“. Kein Ego, das sie antreibt oder ablenkt. Sie fühlen – unmittelbar, ehrlich und vollständig. Und genau deshalb können sie auch ihre Freude so klar und frei ausdrücken. Es ist berührend, das zu beobachten. Und es erinnert uns daran, wie viel wir wieder lernen dürfen. Von Herzen, Alex 🐾
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