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Territoriale Hunde: Wenn Aufregung nach innen geht

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Beschreibung

In diesem zweiten Teil wird klar, warum der Hund beim Beobachten anderer Hunde und Menschen am Zaun zittert: Früher ist er bellend zum Zaun gerannt und hat deutlich territoriales Verhalten gezeigt. Heute bleibt er zwar sitzen – die innere Aufregung ist aber weiterhin vorhanden. Das Verhalten hat sich also verändert: - früher extrovertierte Reaktion → bellen, stürmen, kontrollieren - heute eher introvertierte Spannung → still beobachten, zittern, aushalten Der Hund hat gelernt: „Ich darf da nicht mehr hin.“ Aber emotional ist die Situation für ihn noch nicht vollständig gelöst. Genau deshalb ist es wichtig, nicht nur das äußere Verhalten zu betrachten, sondern auch die innere Anspannung des Hundes ernst zu nehmen. Hilfreiche Maßnahmen: - mehr Abstand zur Situation schaffen - dem Hund einen festen Liegeplatz geben - möglichst zwischen Hund und Auslöser stehen - ruhige Kauartikel oder Schleckmöglichkeiten anbieten Kauen hilft vielen Hunden dabei, Stress abzubauen und sich besser zu entspannen. Eine weitere sinnvolle Übung: - selbst ruhig zum Zaun gehen - die Situation kurz übernehmen - anschließend wieder zurück zum Hund gehen So kann der Hund lernen: „Mein Mensch regelt das – ich muss mich nicht kümmern.“ Nur weil ein Hund äußerlich ruhig bleibt, bedeutet das nicht automatisch Entspannung. Echte Gelassenheit entsteht erst dann, wenn auch die innere Aufregung langsam nachlässt.

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